Wissenswert Aufteilungsmaßstab bei Vorsteuerbeträgen muss zu möglichst sachgerechtem Ergebnis führen (nicht notwendigerweise nach Umsatzschlüssel)

Bei Vorsteuerbeträgen, die sowohl mit unecht steuerfreien als auch mit anderen Umsätzen im Zusammenhang stehen, muss ein Aufteilungsmaßstab gewählt werden, der im Einzelfall zu einem möglichst sachgerechten Ergebnis führt. Eine bestimmte Vorgangsweise schreibt das Gesetz nicht vor. Zulässig ist jede Methode, die eine wirtschaftlich zutreffende Zuordnung der Vorsteuerbeträge gewährleistet. Fehlen die Grundlagen für eine sachgerechte exakte Zuordnung dieser gemischten Vorsteuerbeträge nach § 12 Abs 4 UStG, so ist zu schätzen. Die Aufteilung muss nicht nach dem Umsatzschlüssel erfolgen, wenn dies zu keinem möglichst sachgerechten Ergebnis führt (VwGH 31.1.2018, Ra 2016/15/0001).