Wissenswert COVID-19 - Neuerungen beim Hilfsfonds

Am 13.5.2020 hat die Regierung weitere Maßnahmen im Zuge des Corona-Hilfsfonds konkretisiert und eine Richtlinie betreffend Fixkostenzuschüsse veröffentlicht. In unserem Newsletter vom 14.05.2020 haben wir die zu diesem Zeitpunkt zugängigen Informationen für Sie kompakt zusammengefasst. Am 20.5.2020 wurden wesentliche Änderungen dieser Richtlinie publiziert.

Die Änderungen betreffen im Wesentlichen folgende Punkte:

  • Neuverteilung der Zuschüsse bei beantragter Auszahlung in Tranchen: Im Rahmen einer ersten Tranche (Antragstellung seit 20.05.2020 möglich) kann nunmehr bereits die Hälfte des voraussichtlichen Fixkostenzuschusses beantragt werden. Die zweite Tranche umfasst grundsätzlich zusätzlich höchstens ein Viertel, somit insgesamt höchstens drei Viertel des voraussichtlichen Fixkostenzuschusses, und kann ab 19.08.2020 beantragt werden. Die dritte Tranche kann ab 19.11.2020 beantragt werden.
  • Unter einigen Einschränkungen können Zuschüsse auch an Unternehmen in Schwierigkeiten gemäß Allgemeiner Gruppenfreistellungsverordnung gewährt werden, wenn über diese zum Zeitpunkt des Antrags kein Insolvenzverfahren eröffnet wurde und die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens auf Antrag der Gläubiger nicht gegeben ist.
  • Neu gegründete Unternehmen, die vor dem 16.3.2020 noch keine Umsätze erzielt haben, sind von der Förderung ausgeschlossen.
  • Zahlungen aus dem Härtefallfonds sind im Rahmen der Berechnung des Fixkostenzuschusses nicht mehr gegenzurechnen.
  • Eine Förderung ist ab einem Fixkostenzuschuss iHv EUR 500 möglich (bisher EUR 2.000)

Alle Informationen zum Corona-Hilfsfonds finden Sie in unserem Informationsfolder in der Anlage.

Bei der Auswahl der für Sie geeigneten Maßnahmen, der Vorbereitung der dafür notwendigen Anträge sowie bei Rückfragen steht Ihnen das Team von Rabel & Partner gerne zur Verfügung. Sichern Sie jetzt Ihre Liquidität!

Anlage

 

Mai 2020