Wissenswert COVID-19-Unterstützungen gehen in die Verlängerung

Verlustersatz, Ausfallsbonus und Härtefallfonds – die bereits bewährten Instrumente zur Unterstützung von Unternehmen in der COVID-19-Krise werden verlängert und teils angepasst. Im Folgenden dürfen wir Ihnen die wesentlichsten Punkte näherbringen.

Neu ist, dass sich alle geförderten Unternehmen an die COVID-Bestimmungen halten müssen. Erhält ein Unternehmen beispielsweise eine Verwaltungsstrafe wegen Verstößen, z.B. im Zusammenhang mit 2-G Kontrollen, dann müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden.

Ausfallsbonus

  • mind. 40 % Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019
  • Ersatzrate: 10-40% des Umsatzrückgangs; je nach Kostenstruktur der Branche
  • Maximaler Rahmen: 2,3 Mio Euro (statt bisher 1,8 Mio.)
  • Zeitraum: November 2021 bis März 2022
  • Beantragung: ab 16. Dezember 2021 

Verlustersatz

  • mind. 40 % Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019
  • Ersatzrate: 70 % bis 90 % des Verlustes
  • Maximaler Rahmen: 12 Mio. Euro (statt bisher 10 Mio.)
  • Zeitraum: Jänner (Verlängerung) 2022 bis März 2022
  • Beantragung Anfang 2022

Härtefallfonds

  • mind. 40 % Umsatzrückgang bzw. die laufenden Kosten können nicht mehr gedeckt werden.
  • Ersatzrate: 80 % zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs
  • Zeitraum: November 2021 bis März 2022
  • Maximaler Betrag: 2.000 Euro, Mindestbetrag: 600 Euro 

Gerne unterstützt Sie das Team von Rabel & Partner bei der Antragstellung der Förderungen.

 

22. November 2021