Wissenswert Kursverluste sind keine Werbungskosten bei privaten Grundstücksveräußerungen

Wird ein Fremdwährungsdarlehen zur Finanzierung eines vermieteten Gebäudes aufgenommen, so sind die aus einer Konvertierung der Verbindlichkeit resultierenden Einkünfte als Spekulations­einkünfte zu behandeln, sofern die Konvertierung innerhalb eines Jahres nach der Aufnahme des Fremdwährungsdarlehens erfolgt. Realisierte Kursverluste sind demnach steuerlich nur mit positiven Spekulationseinkünften desselben Kalenderjahres ausgleichsfähig. Außerhalb der Spekulationseinkünfte sind derartige Kursverluste steuerlich nicht absetzbar (VwGH 24.10.2019, Ra 2018/15/0114).

Für Fragen zu diesem Thema steht Ihnen Hannes Eichinger gerne zur Verfügung.

Jänner 2020