Wissenswert Personenbezogene Erfolgsfaktoren bei Einbringungen nach Art. III UmgrStg

Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshof ist das Ertragspotenzial (bzw. der daraus resultierende Firmen- oder Praxiswert) eines Beratungsunternehmens, das ausschließlich auf persönlichen Eigenschaften des Betriebsinhabers wie persönlicher Ruf oder Bekanntheit beruht, nicht auf fremde Dritte übertragbar und daher bei der Ermittlung des Verkehrswerts gemäß § 12 Abs 1 UmgrStG nicht zu berücksichtigen. Damit die Einbringung solcher Unternehmen in eine GmbH unter die Begünstigungen des Art III UmgrStG fällt, muss daher ein positiver Verkehrswert des eingebrachten Vermögens unter Ausklammerung von personenbezogenen Erfolgsfaktoren vorliegen.

Für Fragen zum Thema Sanierung und Restrukturierung steht Ihnen unser Experte Mag. Peter Kofler gerne zur Verfügung!

Siehe auch Unternehmensfortführung in der Krise – Rechnerische Überschuldung (Rabel).

 

 

Mai 2019